Lesbarkeit, Anmutung und der Satz dazwischen

Dies ist ein Blindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Lesbarkeit und Anmutung sind dabei zwei verschiedene Fragen, und sie werden zu oft in einem Atemzug beantwortet.
Zwei Fragen, nicht eine.
Die erste lässt sich messen: Wie schnell und wie fehlerfrei wird ein Absatz gelesen. Die zweite lässt sich nur beschreiben — sie ist der Ton, in dem eine Schrift spricht, bevor der Inhalt überhaupt zu Wort kommt.

Ein Blindtext bietet mir wichtige Informationen zu beidem. An ihm messe ich die Lesbarkeit einer Schrift, ihre Anmutung und wie harmonisch die Figuren zueinander stehen.

Zwischen Lesbarkeit und Anmutung liegt der ganze Satz. Wer nur die eine prüft, beurteilt die andere nebenbei und meistens falsch.
Blindtext — er steht, bis die redaktionellen Inhalte vorliegen.
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